Personalkosten auf dem Prüfstand - Allianz sieht Einsparungen durch Optimierung der Strukturen
Der städtische Haushalt für das Jahr 2010 weist eine Unterdeckung im Ergebnisplan von mehr als 5,8 Mio. € aus. Dabei stellen die Personalkosten mit mehr als 9 Mio. € die größte Ausgabenposition im städtischen Haushalt dar.
Die Fraktionen der Allianz für Bad Honnef, CDU, FDP und BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sehen hier dringenden Handlungsbedarf und fordern daher auf, die Arbeitsabläufe in der Verwaltung schlanker und effizienter zu organisieren.
Weiterhin soll nach den Vorstellungen der drei Fraktionen ein Einstellungsstopp beschlossen und gleichzeitig geprüft werden, ob weitere Stellen in der Stadtverwaltung eingespart werden können. Ausgenommen von dem Einstellungsstopp soll der Abschluss von Ausbildungsverträgen und Vertretungen von Mitarbeitern sein, die die Elternzeit in Anspruch nehmen.
„Wir sind der Auffassung, dass durch eine effizientere Verwaltungsstruktur, die Personalkosten, die inzwischen über 9. Mio. € betragen, in Zukunft deutlich reduziert werden können. Die schlechte Haushaltslage und der erneut drohende Nothaushalt zwingen uns dazu, alle Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen“, erklärten die drei Fraktionschefs der Allianz Sebastian Wolff (CDU), Rainer Quink (FDP) und Michael Oswald (B 90/Die Grünen).
„Ein Schwerpunkt ist für uns vor allem eine Optimierung der Organisationsstrukturen in der Stadtverwaltung. Nur so können wir bei gleichzeitigen Einsparungen die Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger erhalten“, führen die drei Fraktionsvorsitzenden aus.
In ihren Anträgen fordert die Allianz, die Organisation der Verwaltung an das Neue Kommunale Finanzmanagement anzupassen sowie eine Neubewertung der Stellen im Rathaus vorzunehmen und das bestehende Personalentwicklungskonzept fortzuschreiben.
Neben der Reduzierung der Ausgaben haben die Allianz-Partner jedoch auch die Erhöhung der Einnahmen im Blick. „Ein zentrales Anliegen der Allianz ist, die Wirtschaftsförderung in Bad Honnef professionell aufzustellen“, erklärten Sebastian Wolff, Rainer Quink und Michael Oswald. Die Allianz wird zur Ratssitzung im März einen entsprechenden Antrag einbringen. |