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| 22.06.2011, 09:06 Uhr |
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zum offenen Brief "Offene Ganztagsschule" des Stadtelternrates
Zum offenen Brief des Stadtelternrats zum Thema „Offene Ganztagsschulen“ äußern sich die Vorsitzenden der Allianz -Fraktionen, Sebastian Wolff (CDU), Michael Oswald (Grüne), Rainer Qunik (FDP) sowie die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Petra Kansy (CDU):
„Die Verunsicherung der Eltern angesichts der Empfehlungen der Gemeindeprüfungsanstalt zum Abbau von freiwilligen Leistungen ist verständlich und nachvollziehbar. Seit Monaten ringen die politisch Verantwortlichen um einen strikten Sparkurs, der in dieser Haushaltslage zwingend ist.“, erklärt der CDU Fraktionsvorsitzende Sebastian Wolff. „Dennoch müssen wir auch in dieser Haushaltssituation Prioritäten setzen und deutlich machen, welche Bereiche für uns trotz der Verpflichtung zu Einsparungen von besonderer Bedeutung sind. Aus diesem Grund wurde mit der Mehrheit der Allianz für Bad Honnef bereits am 26.10.2010 im Bildungsausschuss beschlossen, für Härtefälle in der OGS Mittel im städtischen Haushalt 2011 einzustellen. Dies werden wir jetzt umsetzen.“, äußert sich Petra Kansy (CDU), die Vorsitzende des Bildungsausschusses. „Auch die Geschwisterkind Regelung soll nach unserer Auffassung nicht vollkommen wegfallen. Wir haben uns deshalb innerhalb der Allianz darauf verständigt, dass für die OGS eine sozialverträgliche Staffelung bei den Geschwisterbeiträgen eingeführt werden soll.“, so Kansy weiter.
„Ziel ist es die städtischen Aufwendungen um die Hälfte zu reduzieren, um übermäßigen Belastungen einzelner Familien entgegenzuwirken “, ergänzt Rainer Quink, Vorsitzender der FDP Fraktion.
„Auch für den Spielplatz am Vogelbrunnen wollen wir 5.000 € in den Haushalt einstellen, um die private Initiative der KG Halt Pol zu unterstützen und sicher zu stellen, dass der Spielplatz schon bald wieder aufgebaut werden kann.“, so Michael Oswald, Fraktionschef der Grünen zur Diskussion um den Abbau der Spielgeräte am Franz Xaver Tripps Platz.
„Wir sind uns bewusst, dass Sparmaßnahmen keine Jubelstürme hervorrufen, sind aber überzeugt, dass wir in der angespannten Haushaltslage die richtigen Prioritäten setzen.“, so die Vertreter der Allianz abschließend. |
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