CDU Stadtverband Bad Honnef
CDU Stadtverband
02:30 Uhr | 23.02.2012 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 
News-Ticker
CDU-NET
Hier melden Sie sich ins CDU Net ein:
Benutzername

Passwort


Passwort vergessen?


Pressemitteilungen
10.01.2012, 21:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Geordnete Kreisfinanzen liegen im Interesse der Stadt
Honnefer Kreistagsabgeordnete setzen sich für dauerhaft niedrige Abgaben ein


Bad Honnef, In Zeiten knapper Finanzen kommt es für Städte und Gemeinden auf einen verläßlichen Finanzrahmen an. Nach Ansicht der beiden Honnefer Kreistagsabgeordneten Klaus Döhl und Jörg Erich Haselier befindet sich der Rhein-Sieg-Kreis haushaltspolitisch auf einem guten Weg.


Der Rhein-Sieg-Kreis finanziert sich hauptsächlich durch die allgemeine Kreisumlage, die von den Städten und Gemeinden aufzubringen ist. Im Jahr 2012 hatte die Stadt Bad Honnef einen Betrag von gut 8,5 Millionen Euro nach Siegburg zu überweisen. Nach derzeitigen Berechnungen werden im Jahr 2012 knappe 9 Millionen Euro fällig. Was zunächst nach einer erheblichen Steigerung aussieht, relativiert sich beim Blick auf die Umlagegrundlagen, also die Einnahmeseite des städtischen Haushalts. Mehreinnahmen von fast 1 Million bei den Umlagegrundlagen sind für die Steigerung im wesentlichen verantwortlich, denn der Umlageschlüssel hat sich nur geringfügig erhöht. Der Umlageschlüssel des Rhein-Sieg-Kreises ist mit weitem Abstand der niedrigste weit und breit! Derzeit ist unser in der Spitzengruppe von NRW!
Würde Bad Honnef nicht im Rhein-Sieg-Kreis liegen sondern im Nachbarkreis, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, wären fast zwei Millionen Euro mehr an den dortigen Kreis abzuführen gewesen. Noch schlimmer käme es für die Stadtkämmerei, würde Bad Honnef im nicht weit entfernten Kreis Düren liegen. Dort beträgt der Umlagesatz 53,43 % im Gegensatz zu 36,9 % hier. Die Belastung Honnefs würde dort bei fast 13 Millionen liegen, also bei vier Millionen mehr.
 
Kreis muß weiterhin so sparsam wie möglich wirtschaften
So schön diese Zahlen auch sein mögen, es bleibt Raum für Verbesserungen. Daran wird in Siegburg gearbeitet. Der „Arbeitskreis Konsolidierung“ bemüht sich um Kosteneinsparungen, darin sind sich alle Fraktionen des Kreistages einig.
Das Ziel der Haushaltspolitik der kommenden Jahre hat nach Aussage von Haselier und Döhl darin zu bestehen, daß die niedrige Kreisumlage dauerhaft gesichert wird. Es muß, so die beiden Honnefer Politiker, dabei bleiben: Der Rhein-Sieg-Kreis darf den Städten und Gemeinden nicht zur Last fallen. Langfristig niedrige Abgaben sind wichtiger als ein kurzfristiges Strohfeuer.
 
Eventuelle Mehreinnahmen zur Schuldentilgung einsetzen
Es bleibt zu hoffen, daß sich die Wirtschaft im Kreis auch im laufenden Jahr so gut entwickelt, daß die Steuereinnahmen zunehmen. Das würde helfen, den Schuldenstand abzubauen. Ein schuldenfreier Kreis wäre das Beste, was den Städten und Gemeinden passieren könnte, auch Bad Honnef würde davon auf Dauer profitieren, so Klaus Döhl und Jörg Erich Haselier abschließend. 

  Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
Presseschau
CDU Landesverband
Nordrhein-Westfalen
Ticker der
CDU Deutschlands
 
   
0.58 sec. | 11523 Visits