Wahlfreiheit statt Misstrauen gegenüber Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Rhein-Sieg-Kreis kritisiert den Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zum bevorstehenden CDU-Bundesparteitag, mit dem das gesetzlich verankerte Recht auf Teilzeit erheblich eingeschränkt werden soll.
„Der Antrag arbeitet mit pauschalen Unterstellungen und trifft am Ende die Falschen: Beschäftigte in belastenden Lebenslagen, Familien, Pflegende und Menschen in gesundheitlich oder psychisch fordernden Berufen“, erklärt [Name], stellvertretender Kreisvorsitzender der CDA Rhein-Sieg. „Wer Teilzeit pauschal als ‚Lifestyle-Entscheidung‘ abqualifiziert, verkennt die Lebensrealität vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und riskiert eine Spaltung der Belegschaften.“
Unterstützt wird diese Position von [Name], Bundestagsabgeordnete für den Rhein-Sieg-Kreis und zugleich stellvertretende Landesvorsitzende der CDA. Sie betont: „Teilzeit ist für viele Menschen kein freiwilliger Luxus, sondern Ergebnis struktureller Rahmenbedingungen. Gerade Frauen arbeiten häufig weniger Stunden, weil unser Steuer- und Sozialrecht falsche Anreize setzt.“
Die CDA weist darauf hin, dass führende Ökonomen seit Jahren eine Reform des Ehegattensplittings sowie der Minijob-Regelungen anmahnen. „Ehegattensplitting und Minijobs verfestigen Teilzeit und halten insbesondere Frauen davon ab, ihre Arbeitszeit auszuweiten“, erklärt [Name]. „Wer ernsthaft mehr Arbeitsstunden mobilisieren will, darf diese strukturellen Fehlanreize nicht länger ignorieren.“
Statt das Teilzeitrecht einzuschränken, fordert die CDA eine Politik, die echte Wahlfreiheit ermöglicht. „Dazu gehören eine schrittweise Weiterentwicklung des Ehegattensplittings, der Abbau von Minijob-Fallen sowie bessere Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“, so [Name] weiter. „Nur so wird Mehrarbeit attraktiv, ohne Menschen unter Generalverdacht zu stellen.“
Eine Begrenzung von Teilzeit allein auf Kindererziehung oder Pflege lehnt die CDA entschieden ab. „Wer Teilzeit nur noch in bestimmten Lebensphasen erlauben will, müsste definieren, bis zu welchem Alter eines Kindes oder ab welchem Pflegegrad dies als legitim gilt“, erklärt [Name]. „Das widerspricht unserem christlich-sozialen Menschenbild. Aus guten Gründen hat sich die CDU immer für Eigenverantwortung und maximale Wahlfreiheit ausgesprochen.“
Die CDA Rhein-Sieg bekennt sich klar zum gesetzlichen Recht auf Teilzeit: Wahlfreiheit statt Misstrauen. Teilzeit darf nicht zur Sackgasse werden, sondern muss Teil moderner und fairer Arbeitsrealitäten bleiben.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich insbesondere in der Arbeitsmarkt-, Sozial-, Renten-, Pflege- und Gesundheitspolitik. Weitere Informationen unter www.cda-bund.de.



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