Stadt Bad Honnef
Mit großer Genugtuung hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bad Honnef auf die Kontrollfahrten der Stadtverwaltung gegen unerlaubt parkende Schwerlaster in der Nähe der Autobahn A 3 reagiert. „Es ist gut, dass sich unser Bürgermeister Philipp Herzog der Sache persönlich annimmt“, sagte die Fraktionsvorsitzende Elke Buttgereit. Herzog hatte in der Nacht zum Mittwoch eine Kontrollfahrt des städtischen Ordnungsamtes in die Problemzone in den Straßen Heideweg, Vogelsbitze und Zilzkreuz begleitet und erklärt, an einer nachhaltigen Lösung der Problematik zu arbeiten. Dazu gehört, dass die Kontrollfahrten fortgesetzt werden.
„Die Kontrollen sind uneingeschränkt zu begrüßen, das Problem brennt uns schon lange auf den Nägeln“, bekräftigte Elke Buttgereit. Der Bezirksausschusses für Aegidienberg habe sich immer wieder mit der Problematik beschäftigt, das Thema liege dementsprechend auch im Rathaus lange schon auf dem Schreibtisch. Vor fast fünf Jahren hätten die Christdemokraten erstmals Maßnahmen gegen die unerträgliche Parksituation in der Nähe der A 3 verlangt.
Angesichts der Parkraumknappheit auf der Autobahn weichen viele Lkw nachts in die anliegenden Wohnviertel aus - was erhebliche Lärmbelästigungen für die Anwohner zur Folge hat. Hinzu kommt, dass es im Wohnbereich auch keine sanitären Einrichtungen gibt. Mit dem Brand eines widerrechtlich geparkten Lkws am 11. Dezember 2025 hatte die Problematik neue Brisanz erhalten. Es kam zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und zu erheblichen Belastungen der Nachbarschaft.
Für die Honnefer CDU stellen die fehlenden Lkw-Stellplätze entlang der A 3 eine große Herausforderung für alle anliegenden Ortschaften dar. Punktuelle Maßnahmen seien daher nicht ausreichend. „Wir brauchen bundes-und landespolitische Initiativen mit wirklichen Lösungen für das Parkplatzproblem“, sagt die Fraktionsvorsitzende Buttgereit. Ein Schritt könne dabei der weitere Ausbau von Autohöfen entlang der Autobahn sein. Kurz- und mittelfristig sei der wachsende Kontrolldruck sehr zu begrüßen. Denn es werde sich unter den Fernfahrern schnell herumsprechen, dass es besser und auch preiswerter sei, gebührenpflichtige Lkw-Stellplätze anzusteuern. Politisches Ziel der Christdemokraten bleibe es, die berechtigten Interessen der Anwohner sowie die Belange der Stadt aber auch die Bedürfnisse der Berufskraftfahrer zu berücksichtigen.

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