CDU will Pendlerparkplatz an der Endhaltestelle stärken

08.07.2026

Pragmatische Lösungen statt Parkhausrufen

Bad Honnef, 7. Juli 2026. Die CDU-Fraktion hat gemeinsam mit dem Bürgerblock erfolgreich einen Prüfauftrag in den Planungsausschuss am 07.07.2026 eingebracht, um die Verwaltung zu beauftragen, kostengünstige Möglichkeiten zur besseren Steuerung des Parkplatzes an der Endhaltestelle zu prüfen. Nachdem das ursprünglich vorgesehene Parkhaus dort vorerst nicht gebaut wird, soll nun untersucht werden, wie der vorhandene Parkplatz mit pragmatischen und wenig kostenintensiven Mitteln besser für Pendlerinnen und Pendler nutzbar gemacht werden kann. Denkbar sind aus Sicht der Antragsteller etwa eine Schrankenlösung, zeitliche Begrenzungen, digitale Zugangssysteme oder andere Maßnahmen, die Dauerparken verhindern und die Stellplätze stärker dem eigentlichen Zweck zuführen: dem Umstieg auf Zug, Stadtbahn oder Bus.

Für die CDU erklärt Jerald Birenfeld: „Gerade in schwierigen Haushaltszeiten kommt es darauf an, mit Augenmaß zu handeln. Wir wollen prüfen lassen, wie der Parkplatz mit möglichst geringen Kosten besser geordnet werden kann. Eine Schranke oder vergleichbare Lösungen können helfen, Dauerparken zu begrenzen und die Nutzung für Pendlerinnen und Pendler zu verbessern.“

Hintergrund ist die Entwicklung des neuen Mobilitätsknotens in Bad Honnef. Ursprünglich war im Zuge der Planungen auch ein Parkhaus an der Endhaltestelle vorgesehen, das aufgrund der angespannten Haushaltslage mit eigenen finanziellen Mitteln nicht realisiert werden kann.


Gleichzeitig wird der Bereich durch die Bündelung verschiedener Verkehrsangebote weiter an Bedeutung gewinnen: Bahnhof, Endhaltestelle der Linie 66, Busverbindungen sowie Fuß- und Radverkehr sollen künftig stärker zusammengeführt werden. Dadurch ist absehbar, dass der vorhandene Parkplatz noch stärker nachgefragt wird. Die CDU will deshalb frühzeitig die Weichen dafür stellen, damit die Stellplätze nicht durch dauerhaft abgestellte Fahrzeuge blockiert werden, sondern verlässlich für den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung stehen.