Hochwasserschutz: CDU rückt Rommersdorf nach vorne

29.01.2026

Ratsherr Stephan Schütte beklagt Umsetzungsdefizit

Im Rahmen der ersten Sitzung des neuen Umweltausschusses pocht die CDU auf die Umsetzung des Hochwasserschutzes im Ortsteil Rommersdorf. „Seit zwölf Jahren steht dieses Thema im Raum, es gibt umfassende Planungen, doch umgesetzt ist bis heute nichts“, begründete der umweltpolitische Sprecher der CDU, Stephan Schütte, seinen aktuellen Antrag.

Darin erinnert Schütte an das Starkregenereignis am 14.07.2021 – Stichwort Ahrhochwasser. Mit Hacken und Schaufeln hätten die Rommersdorfer Bürger seinerzeit gerade noch verhindert, dass sich die viel zu enge Abflussrinne des Möschbaches mit Steinen und Ästen verstopft. Nur dank dieses intensiven und nicht ungefährlichen Einsatzes habe man das Überfluten der Häuser wie im Sommer 2013 verhindert. Damals kam es zu einem ebenfalls katastrophalen Starkregenereignis mit Überschwemmungen und erheblichen Schäden.

„Im Zeitalter des Klimawandels ist es nicht eine Frage des ob, sondern eine Frage des wann, bis der nächste Starkregen über dem Siebengebirge niedergeht. Daher besteht dringender Handlungsbedarf zum Schutz der Bürger und ihres Vermögens,“ erklärte Elke Buttgereit, Fraktionsvorsitzende der CDU. Dies gelte nicht nur für den Möschbach, sondern für alle Bachläufe im Stadtgebiet. Diese leisteten einen zentralen Beitrag zur Entwässerung gerade bei Starkregenereignissen und müssten deshalb gepflegt und durch gezielte Ausbaumaßnahmen für den Hochwasserschutz optimiert werden.